AKTUELLES

Beim Tag der Autobahnkirchen wirkt der Posaunenchor Medenbach-Delkenheim beim

Gottesdienst um 14:00 Uhr mit  !!!!!

 

Trauung in der Autobahnkirche am 21.05.2022
Zum zweiten Mal in der 22-jährigen Geschichte der Autobahnkirche Medenbach fand eine kirchliche Trauung statt. Und diese Trauung war eine ganz besondere. Bettina Göbel, Küsterin der Autobahnkirche, und ihre Mann Roland Göbel sind seit 25 Jahren standesamtlich verheiratet. Dieses silberne Jubiläum nahmen sie zum Anlass, die kirchliche Trauung am 21.5.2022 nachzuholen. Aufgeregt wie ein junges Brautpaar zogen beide unter den feierlichen Klängen des Organisten Joseph Kanz mit Pfrn. Bea Ackermann, Pfarrerin von Medenbach, und ihrem Vorgänger Pfr.Utz Machert in die festlich geschmückte Autobahnkirche ein. Beide gestalteten gemeinsam den Traugottesdienst. Sichtlich gerührt war das Brautpaar über die musikalischen Überraschungen von Pfrn. Ackermann. Neben zwei Soli sang sie zusammen mit Andrea Heinrich für die beiden ein Segenslied. Nach dem feierlichen Traugottesdienst gab es einen Sektempfang im Atrium der Autobahnkirche.

Der festlich geschmückte Altar in der Autobahnkirche Medenbach
 

Pfrn. Bea Ackermann und Pfr. Utz Machert gestalten eine feierliche Trauung für Bettina udn Roland Göbel

Ringtausch
 

 

Andacht in der Autobahnkirche am 18.05.2022
Ein pfingstlicher Geist wehte am Mittwoch den 18.5. in der Andacht in der Autobahnkirche mit dem Thema „Gottes Kraft der Liebe“. Die Konfirmanden hatten sich auf ihrer Konfirmandenfreizeit mit dem Thema ‚Heiliger Geist‘ beschäftigt, ebenso die Teilnehmer des Auringer Gesprächskreises bei ihrem letzten Gesprächsabend. Die Ergebnisse waren so spannend und so vielfältig, dass Pfrn. Bea Ackermann beschlossen hatte, diese in die Andacht einzubringen. Sie freute sich, dass Doris und Jürgen Beck, Silke von Küster und Helga Radon vom Gesprächskreis, Küsterin Bettina Göbel und Konfirmandin Alina Dollak die Andacht aktiv mitgestalteten. Die Tagebucheinträge, in denen sie sich in die Situation der Jünger nach dem Tod Jesu versetzt hatten und ihre Gefühle, Klagen und Fragen ausgedrückt hatten, bewegten die Gottesdienstbesucher sehr, fanden sie sich doch darin auch wieder mit eigenen Situationen der Trauer und Kraftlosigkeit. Nach dem Verlesen der Pfingsterzählung erläuterte Pfrn. Ackermann anhand der Symbole Wind und Feuer, dass die Erzählung die Erfahrung der Jünger beschreibe, dass sie von der Kraft der Liebe Gottes, neu gestärkt und ermutigt wurden für ihre Aufgabe, Menschen für den Glauben zu begeistern. Helga Radon berichtete von ihrer eigenen Erfahrung, wie sie nach dem Tod ihres Mannes, von Gott gestärkt, eine neue Lebensaufgabe gefunden habe, indem sie eine Prädikantenausbildung gemacht habe und jetzt mit Begeisterung Gottesdienste halte und Andachten in einem Altersheim. Überall, so Menschen solche neuen Lebensmöglichkeiten finden dürfen, wo sie neue Kraft, Mut, Hoffnung, Zuversicht und neue Lebensfreude erfahren, da sei Gottes Geist, die Energie seiner Liebe erfahrbar, die unser Leben verändern und verwandeln kann, betonte Pfrn. Ackermann zum Schluss des Predigtgesprächs. Die kleine Taube, die Sie am Ende des Gottesdienstes bekommen, solle Sie in diesem Vertrauen bestärken. Nach der Andacht waren alle noch zu einem Sektempfang mit Laugengebäck eingeladen im Atrium der Autobahnkirche. Alle freuten sich daran, dass Küster Dominik Groß und Roland Göbel die kleinen Springbrunnen in mühsamer Arbeit wieder instandgesetzt hatte. Noch lange stand man bei fröhlichen Gesprächen zusammen.

Das Mitgestalten der Andacht macht allen sichtlich Spaß
von links nach rechts: Helga Radon, Silke v. Küster, Doris und Jürgen Beck, Alina Dollak und Bettina Göbel

Fröhlicher Sektempfang im Atrium der Autobahnkirche

 

 

Neues Kreuz vor der Autobahnkirche 
Das alte Kreuz war in die Jahre gekommen, sehr verwittert und in einem sehr schlechten Zustand. Daraufhin entschied sich die Kirchengemeinde Medenbach ein neues Kreuz in Auftrag zu geben. Die ortsansässiche Schreinerei Noll bekam den Zuschlag zur Fertigung. Das neue Kreuz wurde am Freitag den 18.02.2022 unter Mitwirkung von Thomas Noll, Frank Döringer und Dominik Groß aufgestellt.

Das neue Kreuz fertig montiert
links: Dominik Groß, rechts: Thomas Noll

Das neue Kreuz am alten Platz
 

Das alte Kreuz
 

 

Das neue Kreuz in der Fertigung

 

Das neue Kreuz wird an seinem Bestimmungsort aufgestellt

 

Das neue Kreuz wird einbetoniert

 

Weihnachtsstimmung in der Autobahnkirche am 15.12.2021
Am Mittwoch den 15.Dezember 2021 um 19 Uhr hatte die evangelische Kirchengemeinde Medenbach zur weihnachtlichen Andacht in die Autobahnkirche eingeladen. Küsterin Bettina Göbel und ihr Kollege Dominik Groß hatten den Tannenbaum, den freundlicherweise die Gärtnerei Bleker aus Bierstadt der Gemeinde gespendet hatte, wunderschön festlich geschmückt. Die Gottesdienstbesucher waren begeistert von der weihnachtlichen Atmosphäre der Autobahnkirche. Zu dieser Stimmung trug auch Organist René Kreuter mit seinem festlichen Orgelvorspiel und dem Begleiten der Weihnachtslieder bei. Die Andacht stand unter dem Thema „Wir sind alle Stars bei Gott“. In einem lebendigen Predigtgespräch mit Pfrn. Bea Ackermann und Bettina Göbel drehte sich alles um Sterne. Viele Menschen bemühten sich Stars zu werden und im Scheinwerferlicht zu stehen, stellten die beiden heraus. Die Weihnachtsgeschichte erzähle von einem anderen Stern, der leuchte, weil Gott ihn anstrahle. Er führe zum Stall in Bethlehem, wo Jesus, der menschgewordene Gott, Hoffnung und Liebe in diese dunkle Welt bringe. Als ‚Stars Gottes‘, angestrahlt von seiner Liebe, betonte Pfrn. Ackermann, könnten wir unser Leben viel befreiter leben bräuchten wir uns nicht zu bemühen, im Rampenlicht zu stehen, sondern könnten mit dieser Strahlkraft der Liebe Gottes selbst zu leuchtenden Hoffnungssternen für andere werden. Zur Erinnerung daran bekamen alle Gottesdienstbesucher am Ende der Andacht einen Leuchtstern geschenkt. Wie in jeder Andacht wurden Gedanken und Bitten aus dem Anliegenbuch als Fürbitten vorgelesen. Pfrn. Ackermann formulierte als erstes eine Fürbitte für den Menschen, der vor einigen Wochen das letzte Anliegenbuch aus der Kirche entnommen und verbrannt hatte. Organist René Kreuter, bekannt für seine originellen Orgelnachspiele, verabschiedete die Gottesdienstbesucher mit dem Hit von Nina Hagen „Du hast den Farbfilm vergessen.“

Die weihnachtlich geschmückte Autobahnkirche

 

Freiluftandacht im Atrium der Autobahnkirche am 21.07.2021
Wie gut, dass wir heute unter freiem Himmel feiern, sonst hätten wir einige Leute abweisen müssen, freute sich Pfrn. Bea Ackermann bei ihrer Begrüßung zur Andacht in der Autobahnkirche am 21.7.2021. Sie bedankte sich bei den Küstern Dominik Groß, Jochen Heinrich und bei Roland Göbel für den aufwendigen Aufbau und Sandro Göbel für die notwendige Technik. Die Andacht stand unter dem Thema ‚Jeder ist eine wertvolle Perle für Gott“ und wurde wie immer mitgestaltet von Küsterin Bettina Göbel. Von dem schwungvollen Kehrvers: ‚Ja ich bin wunderbar gemacht“, der zwischen den Versen des Psalms 139 gesungen wurde, hoffte Pfrn. Ackermann, dass er für alle ein Ohrwurm würde, der sie an die wichtige Botschaft erinnere, dass Gott jeden Menschen mit viel Liebe, unverwechselbar, einmalig und wertvoll geschaffen habe. Die 26 Gottesdienstbesucher freuten sich, dass sie endlich wieder singen durften. Berührt waren diese auch von dem Märchen „Die Perle“, das die Grundlage des Predigtgesprächs zwischen Pfrn. Ackermann und Bettina Göbel war. So wie die Perle erst dadurch entstehe, dass sie gebildet werde aus Notwehr gegen das Scharfe und Harte, das in sie eindringe, so ließen gerade Leid und Schmerz einen Menschen erst zu etwas Einmaligem und Kostbaren heranreifen, zu einer unverwechselbaren Persönlichkeit, stellte Bettina Göbel fest. Pfrn. Ackermann bestätigte aus ihren seelsorgerlichen Erfahrungen, dass von älteren Menschen, die viel Leidvolles erlebt haben, oft eine ganz besondere Faszination ausginge, dass sie Wärme ausstrahlten und eine große geistige Tiefe hätten. Bettina Göbel bedauerte, dass die jüngere Generation oft nichts mehr von der kostbaren Lebenserfahrung der älteren Menschen wissen wollten. Jesus habe mit dem Herzen gesehen und habe so allen Menschen mit seiner bedingungslosen Liebe und Wertschätzung geholfen, ihre inneren Schätze zu entdecken, was ihr Leben total zum Guten verändert habe, betonte Pfrn Ackermann. Die Perle, die sie zum Schluss allen Gottesdienstbesuchern schenken wolle, solle sie daran erinnern, dass sie als kostbare Perlen ihre Schätze entdecken sollen, aber auch die Schätze in den anderen Menschen. Das Lied ‚In dir ist Freude in allem Leide‘, schwungvoll interpretiert von Organist Manfred Landvogt, vertiefte die Aussage des spannenden Predigtgesprächs. Nach einem wunderschönen Orgelnachspiel des Organisten nahmen sich alle Gottesdienstbesucher ihre Perle bei Pfrn. Ackermann ab. Alle freuen sich schon auf die nächste Freiluft-Andacht am 18.8. um 19 Uhr im Atrium der Autobahnkirche.

 

26 Gottesdienstbesucher freuten sich über die Andacht unter freiem Himmel
 

Pfrn. Bea Ackermann und Bettina Göbel gestalteten die Andacht mit einem spannenden Predigtgespräch 

 

Pilgerweg mit Reisesegen am 3.7.2021
Bei strahlendem Sonnenschein starteten am Samstag den 3.7. 12 Kinder mit dem Medenbacher Kindergottesdienst-Team zum Pilgerweg mit persönlichem Reisesegen. Pfrn. Bea Ackermann und Kindergottesdienstmitarbeiterin Bettina Göbel freuten sich sehr, dass das Team verstärkt wird durch Lilly Wedler und Anton und Paul Lorenz, die in diesem Jahr konfirmiert wurden. Tatkräftige Hilfe bekamen sie auch von Hannah Engel, eine der neuen Medenbacher Konfirmandinnen, die im Rahmen der Praxisstunden, die die Konfirmanden ableisten müssen, das Kindergottesdienst-Team unterstützte. Ziel des Pilgerweges unter dem Thema „Auf den Spuren Abrahams“ war die Autobahnkirche Medenbach. Er startete an der Pfarrscheune. Pfrn. Ackermann erzählte von Abraham, der noch im hohen Alter sein Zuhause verlassen musste, weil Gott es ihm befohlen hatte. In dem lustigen Kofferpacken-Spiel überlegten die Kinder, was Abraham und Sara auf ihrer Reise alles mitgenommen haben. Das Vertrauen auf Gottes Zusage: ‚Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein‘ habe Abraham Mut für den Aufbruch gegeben, betonte Pfrn. Ackermann, es sei wie ein Kompass für ihn gewesen, das ihm Orientierung gab. Stolz machten die Kinder sich auf den Weg mit dem Kompass zum Umhängen, den sie geschenkt bekamen. Eifrig schauten die Kinder immer wieder auf ihn, um festzustellen, in welche Richtung sie gehen. An der 2.Station betrachtete Bettina Göbel mit den Kindern einen Baum und stellte im Gespräch mit ihnen heraus, wie wichtig Wurzeln für Bäume seien, aber auch für Menschen. Die Kinder erzählten, was ihnen in der Zeit der Pandemie Wurzeln gegeben habe: die Liebe von Eltern und Freunden, Hobbies und anderes mehr. An der 3.Station machten die Kinder eine kleine Fantasiereise mit Pfrn. Ackermann. Im Anschluss daran erzählen sie von ihren Lebensträumen. In einem kleinen Rollenspiel erzählten die Jungteamer die Geschichte, wie Abraham Besuch bekommt von drei Männern, die ihm die Geburt eines Sohnes ankündigen und wie dann tatsächlich nach einem Jahr sein Sohn Isaak geboren wurde. So sei Gottes Versprechen, dass seine Nachkommen so zahlreich wie die Sterne seien, wahr geworden. Als Zeichen dafür, dass Gott auch heute Lebensträume wahr werden lässt, bekamen die Kinder einen kleinen Leuchtstern. An der vorletzten Station im Atrium der Autobahnkirche ging es um Streit und Versöhnung. Die Kinder erfuhren anhand der Geschichte vom Streit der Hirten Lots und der Hirten Abrahams um die besten Weidenplätze, dass es manchmal auch wichtig sei, nachzugeben um des Friedens willen. Zur Stärkung gab es dann selbst gebackene Muffins und Apfelsaftschorle. Nun ging es in die Autobahnkirche. Hier durften die Kinder Kerzen anzünden und ein Anliegen dazu benennen. Danach bekam jeder einen persönlichen Segen von Pfrn. Ackermann und zur Erinnerung daran ein kleines Holzherz mit dem Segenswunsch „Gott segne und behüte dich“.

 

 

 


 

12 Kindergottesdienstkinder mit Pfrn. Ackermann, Bettina Göbel und Kindergottesdienst-Teamern pilgern zur Autobahnkirche

 

 

Kindergottesdienstkind Lia Steinmann zündet eine Kerze an, Konfirmandin Hannah Engel hilft ihr dabei

 

Pfrn. Ackermann segnet jedes Kind persönlich
 

 

 

AMeN - Abendandacht am 23.Juni in der Autobahn Kirche Medenbach

Neugierig gemacht hat mich der Gemeindebrief der Auringer und der Medenbacher. An jeden 3. Mittwoch im Monat findet um 19 Uhr eine Andacht in der Autobahnkirche Medenbach statt, zu der für 23. Juni . eingeladen wurde.
Den Weg durch die Gemarkung habe ich erst gar nicht versucht, sondern bin gleich über die A3 angereist.
Gut organisiert - mit Voranmeldung - und unter Einhaltung aller gültigen Hygieneauflagen wurde uns freundlich ein Platz in dem "verklinkerten" Innenraum zugewiesen.
Frau Ackermann begrüßte im vollbesetzten Kirchenschiff, erstmalig aus "AMeN"- Auringen, Medenbach und Naurod, die Anwesenden.
Unterstützt vom Organist René Kreuter und Küsterin Bettina Göbel und Küster Domink Groß wurde uns neben einem gut intonierten Liedgut der ‚Aaronitische Segen‘ nahegebracht.
Am Ende der 40 minütigen Andacht las Pfrn.Bea  Ackermann Gebete aus dem Anliegenbuch vor. Sie betonte immer wieder, berührt von dem tiefen Glauben der vielen Menschen zu sein, die hier ihre Klagen, ihren Dank und ihre Bitten an Gott hineinschrieben.
Die Medenbacher Autobahnkirche war die erste in Hessen - gestiftet von Alfred Weigle und errichtet in 2001, als Oase der Ruhe und Besinnlichkeit rund um die Uhr geöffnet.
Die nächste Andacht findet am Mittwoch den 21. Juli um 19 Uhr statt - ein Besuch lohnt sich immer.

                                                           (Thomas Buths, Kirchenvorsteher aus Naurod)

 

Wie schon in den Monaten zuvor war die Andacht in der Autobahnkirche sehr gut besucht

Predigtgespräch mit Pfrn. Bea Ackermann und Küsterin Bettina Göbel über den ‚Aaronitischen Segen‘

Organist René Kreuter und Pfrn. Ackermann gestalten die Andacht musikalisch

 

 

 

 Autobahnkirche Medenbach wieder neu entdeckt

Durch die coronabedingten Einschränkungen mussten ab März auch die monatlichen Andachten in der Autobahnkirche ausfallen. Dennoch blieb sie für die Durchreisenden 24 Stunden pro Tag geöffnet, damit Menschen hier eine Oase der Stille und der Einkehr finden können, um eine Kerze anzünden oder in das ausliegende Anliegenbuch zu schreiben. Ein Journalist, der anfragte, ob er einen kleinen Film über die Autobahnkirche drehen könne, motivierte Pfrn. Bea Ackermann und ihren Kirchenvorstand, ein Schutz- und Hygienekonzept für Andachten und Gottesdienste in der Autobahnkirche aufzustellen. Tatkräftig wurden sie dabei von den Küstern der Autobahnkirche Dominik Groß und Bettina Göbel unterstützt, die minuziös die Abstände zwischen den Stühlen berechneten und entsprechend markierten, wo die Gottesdienstbesucher sitzen dürfen. Auch in und um die Kirche herum sorgten die beiden dafür, dass alles sozusagen ‚filmreif‘ war. Pfrn. Bea Ackermann hatte einen kleinen Kreis ihrer Kirchenvorsteher zu dieser internen kleinen Andacht am 6.11.2020 um 16 Uhr eingeladen, sozusagen als ‚Probelauf‘ für künftige Andachten. Die Andacht stand unter dem Thema ‚Von guten Mächten‘. Dieses Gedicht stamme aus dem Weihnachtsbrief von Dietrich Bonhoeffer an seine Verlobte Maria von Wedemeyer und sei das letzte erhaltene theologische Dokument aus Bonhoeffers Feder, bevor er am 9.4.1945 im Konzentrationslager Flossenbürg hingerichtet wurde, führte Pfrn. Ackermann bei ihrer Begrüßung aus. Mit guten Mächten meine Bonhoeffer die Engel und diese bräuchten alle in dieser schweren Zeit der Pandemie ganz besonders, betonte sie weiter. . So stand dieses als Lied vertonte Gedicht dann im Mittelpunkt. Da nicht gemeinsam gesungen werden durfte, sang Pfrn. Ackermann jeweils eine Strophe und eine Strophe wurde von den Gottesdienstbesuchern gesprochen. Wie vielfältig die Aufgabe der Engel in der biblischen Botschaft sei, verdeutlichte ein Text, den sie im Wechsel mit Bettina Göbel las. Bewegt las Pfrn. Ackermann dann Gebete aus dem Anliegenbuch vor. Sie sei immer wieder berührt von dem tiefen Glauben der vielen Menschen, die hier ihre Klagen, ihren Dank und ihre Bitten an Gott hineinschrieben. Deswegen sei es gut, dass die Autobahnkirche diesen Menschen ein niedrigschwelliges Angebot biete, ihren Glauben leben zu können und hier Trost zu finden, betonte sie. Am Ende der Andacht überreichte Pfrn. Ackermann Bettina Göbel einen Blumenstrauß und hieß sie offiziell als neue Küsterin der Autobahnkirche herzlich willkommen. Mit Dominik Groß, dem langjährigen Küster der Autobahnkirche seien sie gemeinsam ein tolles Team, das sich hervorragend ergänze. Mit dem Lied ‚Sei behütet‘ und einem Engelsegen endete die kleine Andacht. Dem Journalisten, der die Andacht gefilmt hatte, dankte Pfrn. Ackermann. Er habe mit dazu beigetragen, dass sie und der Kirchenvorstand die Autobahnkirche als Juwel wieder neu entdeckt hätten. Im Dezember werde eine Adventsandacht stattfinden und ab März nächsten Jahres wieder regelmäßige monatliche Andachten, kündigte sie voller Freude an.

Pfrn. Ackermann und ihr Kirchenvorstand haben die Autobahnkirche nach den langen Monaten der Pandemie wieder neu entdeckt

 

 

 


 

Bettina Göbel, seit 1.10.2020 neue Küsterin der Autobahnkirche, gestaltet die Andacht mit

 

 

Regelung der Gottesdienste in der Zeit von Corona

Wenn es die Coronaregeln erlauben werden Andachten stattfinden. Diese Andachten werden frühzeitig angekündigt und die Teilnehmer müssen sich rechtzeitig anmelden.

 

 

 

Autobahnkirche Medenbach | kirchengemeinde.medenbach@ekhn.de

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